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Gentechnik und der Offizielle Umgang damit

Am 08.03.2006 erschien ein Leserbrief von Dr. Axel Lötsch, bezugnehmend auf einen Artikel und Kommentar zu "Wieder Versuchsanbau von Gen-Mais bei Dachwig" in der Ostthüringer Zeitung vom 03.03.2006.
Nachfolgend veröffentliche ich nun meine Antwort auf diesen Leserbrief, welcher leider nicht abgedruckt wurde.
War bzw. ist wohl doch etwas zu emotional :-)

Aus Rechtlichen Sicherheitsgründen, gebe ich den Inhalt des Leserbriefs, des Artikels und des Kommentars hier nicht wider, da ich keine Rechte daran besitze. Bitte bei Bedarf nachfragen!
Ich kann nur betonen, daß gerade der flachsige Umgangston (ähnliche Sir Kachelmann bezüglich der Phantomwolke und Chemtrails), in den 3 Publikationen an Verdummung nicht mehr zu überbieten ist. Daher ist gerade der Anfang meines Briefs alles andere als (emotional) übertrieben.



Zu Ihrem Leserbrief hat es mir doch kurz die Sprache verschlagen. Soviel Unsachlichkeit auf einem Haufen. Ungekürzt?
Um wie viel mehr naiv soll nun noch mit dem Thema Gen-Tec, GVO oder Grüne Gentechnik umgegangen werden?
Offensichtlich gehen SIE, Herr. Dr. Axel Lötsch, auf Dummenfang.

Natürlich fressen Tiere das weggeworfene. Freilich steht es um das Keimen des Mais' mitten im Frost denkbar schlecht.
Sie verharmlosen hier auf unverantwortliche Weise, wie ich es sonst nur von den betreffenden Konzernen gewohnt bin!

Erstens ist es schon schlimm genug, dass BIO-Bauern (und konventionelle Nicht-Gentec-Bauern) durch (z.T. heimliche!) Gen-Felder beeinträchtigt werden.
80 % der Bevölkerung lehnen Gen-Food ab!

Natürlich ist (noch nicht) nachgewiesen, dass GV-Organismen schädlich sind aber genauso wenig auch das Gegenteil!
Kein Wissenschaftler oder Vertreter von Monsanto und Konsorten haben bis heute die Unbedenklichkeit für solcherlei Pfusch in der Natur belegen können (und werden es auch nicht belegen können).
Können Sie garantieren, dass auch in 100 Jahren noch und darüber hinaus keine negativen Folgen durch diese Rabiate Manipulation an Pflanze, Mensch und Tier bestehen?
Eben, können Sie nicht und auch kein anderer Wissenschaftler. Es ist genauso unverantwortlich wie die Atomkraft mit ihrem Atommüll - hier wird produziert und gemacht und auf das Geld geguckt - nur was danach kommt, das interessiert keinen dieser Forscher und Konzernchefs.

Es ist ja auch nicht gewollt, was wird wohl passieren, wenn es doch nicht ganz ungefährlich ist? Gehen da etwa wieder Arbeitsplätze verloren? Auweia - Geld denkt nicht so langfristig!

Sie setzen Ihrem Hohn und Spott mit dem Vögelchen noch die Krone auf - "es stärkt mit diesem Korn seine Abwehrkräfte" ... Functional Food kommt in der deutschen Beliebtheitsskala gleich nach Gen-Food!

Ihr Vergleich mit der Züchtung des Mais' hinkt ebenfalls. Seitdem Nahrung angebaut wird, züchten die Bauern Ihre Pflanzen. Das ist ganz selbstverständlich. Doch Genmanipulation kann man das nicht nennen.
In der Gentechnik werden Zellen vergewaltigt - allein dieser Destruktive Umstand lässt für die Zukunft dieser ohnmächtigen Lebewesen nichts gutes ahnen.

Gen-Food für Afrika - wäre vielleicht noch etwas, was offiziell für diese Technik sprechen soll.
Doch in Anbetracht der Tatsache, dass in unseren Breitengraden Tonnenweise Nahrungsmittel weggeschmissen werden, ist Skepsis hier mehr als angebracht!

Denn das Gegenteil wird der Fall sein: Mit Genmanipulierten Pflanzen wird man Afrika noch mehr im (Schulden-)Griff haben. Es gibt mittlerweile Samen, die nur einmal aufgehen. Einmal gewachsene Pflanzen kann man also nicht wieder auf's Feld bringen! (Siehe Suchmaschine: "Killer-Gen")
Zu dem müssen diese Bauern dann auf ewig für diese Samen bezahlen, jedes Jahr auf's Neue! Und diese Bauern müssen auf jeden Fall anbauen!

Die skurrilen Auswüchse dieser so tollen Grünen Gentechnik gehen sogar soweit, dass Patentinhaber dieser Genpflanzen von (Geschädigten) Bauern, welche etwas von den Genmanipulierten Pollen abbekommen haben, ohne das diese es wollten, Lizenz-Gebühren verlangen bzw. diese einklagen!

Weiterer Vorschlag für unseren
Landwirtschaftsminister/Verbraucherminister:
Es ist weit sinnvoller auf die Verpackungen zu schreiben, dass es Gentechnikfrei ist, anstatt sich an der 1-%-Hürde festzubeißen.
Zumindest in Deutschland ist Gentechnikfreie Nahrung ein Wettbewerbsvorteil!
Natürlich nur aus Einzelhändlersicht und nicht für die Konzernchefs, daher wird's wohl so schwammig bleiben.

Und auch in Österreich, wie ich gestern im Deutschlandfunk hörte, schreiben Milchproduzenten "Gentechnikfrei" auf ihre Verpackungen und sogar der größte Produzent Österreichs hat diesen Wettbewerbsvorteil für sich erkannt!


Bei aller objektiven Betrachtung aller Argumente kann ich bis heute keins wiedergeben, welches für diese Technik spricht!

Liebe Grüße
Sven Gutjahr
6.4.06 12:27
 


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